9 Tipps für mehr Besucher auf Ihrer Website

Wie bekomme ich mehr Besucher auf meine Website?
Diese Frage stellen sich so gut wie alle Website-Betreiber, ob kleine Website oder große Online-Projekte. Vorab: eine Patentlösung gibt es da nicht wirklich, natürlich funktioniert das eine besser als das andere. Für unseren Lösungsansatz ziehen wir unser Lieblingsthema heran: Inbound Marketing.

von Michael Dabrowski

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Eine gute Brand Experience entsteht, wenn der Nutzer von alleine auf Ihre Seite stößt. Die andere Möglichkeit, Ihre Website zu finden, kennen Sie: in irgendeiner Form bezahlte Werbemaßnahmen (was sich übrigens mit Inbound Marketing Maßnahmen super kombinieren lässt).

Ob Banner, Video, Instagram-Story, AdWords-Kampagne oder doch die Printkampagne. Egal, wie man es angeht, bei den klassischen Werbemaßnahmen muss man den Kunden schnell und punktuell überzeugen und seine Aufmerksamkeit gewinnen.

Oft treffen die potentiellen Kunden auch einfach zum falschen Zeitpunkt auf Ihre Werbung. Sie befinden sich gerade ganz woanders auf der Buyers Journey. Das ist schwer zu vermeiden.

Aber zurück zum Inbound Marketing. Einen der besten Gründe haben wir ja bereits genannt: der Nutzer kommt von alleine – freiwillig. Vorausgesetzt, Sie haben Ihre Hausaufgaben erledigt und Dinge wie die User Experience und die Search Engine Optimization beachtet. Haben Sie jetzt auch noch zielführende Inhalte mit Mehrwert und Relevanz, dann ist die Sache so gut wie geritzt.

Betrachten wir nun einmal Ihr Problem etwas genauer. Sie haben schon ein wenig Traffic aufbauen können, aber die Zahl geht nicht wirklich hoch. Woran das liegt? Das kann mehrere Gründe haben.

Der Nutzer braucht einen Grund zu bleiben. Vielleicht bedienen Sie einfach nur eine gewisse Nische oder Ihre Inhalte haben noch etwas Optimierungsbedarf. Vielleicht stimmen aber auch Ihre Überschriften und Metabeschreibungen nicht mit dem eigentlichen Inhalt überein.

Wenn der Nutzer nicht das vorfindet, was er sucht, wird er die Seite auch wieder verlassen. Er hat schließlich keinen Grund zu bleiben. Weiterempfehlen wird er Ihre Seite wohl auch nicht.

Ihr Ranking wird durch mehrere hundert Faktoren beeinflusst, viele davon können Sie aktiv verbessern, bei anderen müssen Sie eher Kennwerte beobachten und ein gutes Bauchgefühl bei gewissen Entscheidungen beweisen.

Um jetzt aber nicht um den heißen Brei herum zu reden, kommen hier ein paar Tipps, die Ihnen auf längere Sicht mehr Besucher auf Ihrer Website bescheren werden.

1. Lassen Sie sich nicht entmutigen

Die Contentstrategie ins Rollen zu bringen ist noch relativ einfach. Beitrag schreiben, eventuell Grafiken vorbereiten und veröffentlichen. Der schwierigere Part ist, den Stein nicht an Tempo verlieren zu lassen.

Arbeiten Sie weiter an hervorragenden Inhalten mit Mehrwert für den Nutzer. Wir können das nicht oft genug betonen.

Ihr Netz aus Inhalten und Themen verdichtet sich und auch Google (und weiteren Suchmaschinen) fällt so etwas auf. Es passiert unweigerlich, dass mehr Nutzer Ihre Seite besuchen werden und je besser Ihre Inhalte sind und je dichter Ihr Informationsnetz ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Nutzer im Netz hängenbleiben.

2. Trauen Sie sich, Wissen zu teilen

Sie sind Experte in Ihrem Bereich, sonst würden Sie Ihren Beruf ja nicht ausüben. Teilen Sie Ihr Wissen, geben Sie Ihrem Kunden die Möglichkeit, eine rationale Kaufentscheidung zu treffen und bauen Sie so Vertrauen auf.

In unserer Gesellschaft ist es eher üblich, Wissen für sich zu bewahren und sich dadurch Vorteile zu verschaffen. „Wissen ist Macht“ – dieses Sprichwort haben wir alle mal gehört und man könnte dazu neigen, es so auszulegen, als sollte man das Wissen unter keinen Umständen teilen, damit man im Vorteil bleibt.

In Geschäftsbeziehungen ist das aber eher ungünstig. Denn: Sie schrecken Kunden ab, wenn Sie den Anschein von Intransparenz wecken.

Gehen Sie daher selbstbewusst mit Ihrem Wissen um, teilen Sie es, wo es möglich ist und Ihrem Geschäft nicht schadet.

Ihre Kunden werden Ihnen danken.

3. Suchen Sie sich Ihre Nische

Um die großen Keywords streiten sich schon genug Unternehmen mit großen Budgets und viel Ressourcen. Wenn Sei Ihren Erfolg in naher Zukunft erkennen wollen, dann sollten Sie sich Ihre eigene Nische suchen.

Hier sei auch mal der Begriff „Long-tail Keywords“ eingebracht. Nehmen wir als Beispiel mal den Begriff „Aquarium reinigen“ – er ist relativ kurz und weist ein hohes Suchvolumen auf. Auf dieses Keyword konzentrieren sich alle.

Was, wenn wir Ihnen sagen, dass es aber auch Leute gibt, die bei Google „Wie reinige Ich mein 500l Aquarium am besten?“ suchen. Klar, danach suchen weniger Leute.

Der Suchbegriff ist viel spezieller und das ist oft gut. Leute, die spezifischere Fragen stellen, sind meist auch tiefer im Thema und Sie können diese Nutzer mit Ihrer Expertise abholen und überzeugen.

Sie können mit Expertenwissen werben, da sich die anderen Websitebetreiber für die allgemeineren Keywords auch inhaltlich allgemeiner fassen müssen.

Werden Sie der Experte Ihrer Nische und breiten Sie sich von dort aus.

Drei Stühle einer steht abseits von den anderen beiden, Symbol für Abgrenzung, die eigene Nische zu finden

4. Machen Sie Werbung für sich

Wir wissen, was wir zu Anfang gesagt haben. Also wissen wir auch, dass sich das erstmal gegensätzlich anhört, allerdings gibt es viele Möglichkeiten, um für sich Werbung zu machen.

Bei SEO spricht man da auch gerne von der Off-Page Optimierung.

Zeigen Sie doch mal Ihrer Familie und Freunden Ihre Seite und lassen Sie sie am besten vom eigenen Gerät aus surfen. Selbst wenn Sie sich nicht für das Thema interessieren, können Sie Ihnen Feedback zur Seite geben und gleichzeitig treiben Sie ganz bequem die Analytics hoch.

Bounce-Rate, Verweildauer und Klicktiefe sind Werte, die Ihre Freunde und Familie hervorragend nebenbei verbessern.

Zum einen verbessern sich also Ihre Kennwerte, zum anderen haben Sie Ihre Website jetzt in Umlauf gebracht. Wenn also einer Ihrer Bekannten jetzt jemanden trifft, der zufälligerweise sein 500l Aquarium reinigen möchte, aber noch nicht wirklich weiß, wie er das anstellt, dann kann Ihr Bekannter Sie guten Gewissens empfehlen. Der positive Effekt: kostenlose Werbung.

Um auf das Stichwort „Off-Page-Optimierung“ zurückzukommen, dort ist unter anderem auch der Begriff „Backlink“ wichtig. Backlinks sind externe Links, die auf Ihre Seite verlinken.

Je nachdem, woher diese Backlinks kommen, kann sich das positiv, aber auch negativ auf Ihre Seite auswirken. Sie sollten sich auf jeden Fall in den bekannten Branchenregistern eintragen (Gelbeseiten, dasoertliche, etc.).

Schreiben Sie auch interessante Gastbeiträge und gehen Sie eine Kooperation mit anderen ein. Die Möglichkeiten sind unendlich.

Wir wollen natürlich nicht sagen, dass Sie nicht auch mit klassischen Werbemaßnahmen Traffic generieren können und sollten. Das klappt nach wie vor sehr gut und kann auch zielführend sein.

Wir wollen Ihnen allerdings einige Punkte nennen, an die Sie vielleicht noch gar nicht gedacht haben. Wenn Sie sich allerdings als Experte etablieren können, dann können Sie auch eine speziellere Zielgruppe erreichen.

Kleiner Junge wirft einen Blick durchs Mikroskop um Details zu erkennen

5. Bieten Sie Shareable Content

Was Shareable Content ist, erklären wir Ihnen hier.

Um es kurz zu erklären: Es sind Inhalte, die sich lohnen, sie mit anderen zu teilen. Der Grund, warum Inhalte geteilt werden, kann unterschiedlich sein.

Vielleicht haben Sie ein interessantes Bild, ein cooles Tool, ein schickes PDF oder auch einfach super aufbereitete und interessante Informationen.

Wie Sie vielleicht merken, steckt hinter Shareable Content eine Menge Arbeit. Aber es lohnt sich. Je öfter Ihr Link geteilt wird, desto höher ist Ihre Relevanz.

6. Verbessern Sie die Performance

Zur guten Brand Experience zählt auch, dass der Content bequem erreichbar ist. Das heißt die Benutzerführung auf der Seite muss eindeutig sein und die Ladezeiten so gering wie möglich. Es lohnt sich, hier einen Fokus zu setzen und Arbeit zu investieren.

Eine der größten Stolpersteine für schnelle Ladezeiten sind definitiv zu große Bilder. Überprüfen Sie Ihren Pagespeed mit Googles hauseigenem Tool Pagespeed Insights. Wenn Ihnen dort geraten wird, Bilder richtig zu dimensionieren, dann sollten Sie wie folgt vorgehen:

Zuerst einmal sollten Sie alle Bilder, die keinen Alphakanal besitzen (keine Transparenz) als JPEG abspeichern. In diesem Zuge sollten Sie auch auf die Dimensionen achten.

6000×4000 px sind etwas übertrieben für die meisten Bildschirme. Eine Auflösung von 3000×2000 px reicht ebenfalls völlig aus und minimiert die Speichergröße Ihrer Bilder meist schon um mehr als die Hälfte.

Um jetzt noch das letzte Bisschen aus Ihren Bildern herauszuholen, nutzen Sie einen Lossless Kompressor wie tinypng und schauen Sie dabei zu, wie Ihre Dateigröße oft um fast 80% sinkt – ohne einen sichtbaren Qualitätsverlust.

7. Nutzen Sie einen Newsletter

E-Mail Marketing ist ein hervorragendes Tool, um die Brand Experience und Awareness zu steigern und Ihre Leads durch ihren Funnel zu führen.

Sie haben schon mehrere Hürden beim Nutzer überwunden und er war bereit, Ihnen seine E-Mail Adresse anzuvertrauen. Verspielen Sie sein Vertrauen nicht, sondern nutzen Sie es.

Schicken Sie Ihren Nutzern genau die Informationen, die sie wollen und brauchen, in ihre digitalen Postfächer.

Durch geschickte Call-to-Actions können Sie Ihre Nutzer dazu bewegen, Ihre Seite immer wieder zu besuchen und mehr Klicks bedeuten in Googles Augen auch mehr Relevanz, das haben wir ja bereits geklärt.

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8. Nutzen Sie Social Media

Social Media kann ein guter Weg sein, mehr Menschen auf Ihren Content aufmerksam zu machen. Beachten Sie dabei aber bitte, dass auch hier immer die Faustregel „Mehrwert für den Nutzer“ gilt.

Kurz: Bombadieren Sie Ihre Follower nicht einfach mit Links.

Packen Sie Ihren neuesten Artikel zum Beispiel in Ihre Beschreibung und seien Sie einfach aktiv auf der jeweiligen Plattform. Dann kommen unweigerlich immer mal ein paar neue Besucher.

Oder haben Sie sich noch nie ein Profil von Personen angeschaut, denen Sie nicht folgen, aber die Sie interessiert?

Kleines Mädchen das durch eine Lupe schaut, ähnlich wie beim SEO die Keyword Recherche und der Blick fürs Detail

9. Mit Landing Pages den User Intent befriedigen

Ein weiterer Weg für mehr Besucher auf Ihrer Seite ist das Erstellen von Landing Pages. Landing Pages gehen Hand in Hand mit Ihrer Content Marketing Strategie einher.

Beschäftigen Sie sich mit dem User Intent Ihrer Besucher. Wie und was suchen sie? Passen Sie Ihren Content daran an. Mit Hilfe von Landing Pages können Sie dann ganz gezielt Ihre Inhalte sowie die Conversion  dahingehend ausrichten.

Sie können hier auch wunderbar den Tipp mit dem Newsletter einfließen lassen. Landing Pages eignen sich sowohl hervorragend dafür, neue Leads für den Newsletter zu generieren. Sie sind aber auch ein gutes Tool, um Klicks aus Ihrem Newsletter gezielt weiter durch den Funnel zu schicken.

Fazit - Sie haben viele Faktoren selbst in der Hand

Sie sind Ihres Glückes eigener Schmied. Wir haben Ihnen hier ein paar durchsetzbare Tipps an die Hand gegeben, um mehr Besucher auf Ihre Seite zu bekommen.

Wenn Sie unsere Tipps beherzigen, profitieren Sie auch in anderen Aspekten als dem bloßen Viewercount. Und wenn Ihnen ein Projekt mal zu schwierig vorkommt, scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren!

Wir freuen uns schon auf Ihre Nachricht.

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