Die Landing Page –
einfach und gezielt die Conversion erhöhen

Eine Landing Page verfolgt nur einen Zweck: Conversion. Wie sie das schafft? Auf der Landing Page sind die Inhalte und Call to Actions auf den Besucher ausgerichtet, weil Sie beim Erstellen bereits wissen, wie der Nutzer auf Ihre Seite kommt. Sei es durch Werbebanner, Links in der E-Mail Signatur oder eine besondere Aktion.

von Michael Dabrowski

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Was ist eine Landing Page überhaupt?

„Die Landing Page ist jene Seite, auf die der Nutzer über einen externen Link gelangt und die darauf abzielt, einen konkreten Inhalt einfach aufzubereiten.“

Wir finden diese Definition von gruenderszene.de so gut, weil Sie recht allgemein gehalten ist. Andere Definitionen sehen den externen Link beispielsweise nur im Rahmen von Werbekonzepten (z.B. über GoogleAds), andere wiederum fokussieren sich auf das Ziel, dass nur eine Conversion das Ziel einer Landing Page sein könne.

Das Internet wächst von Sekunde zu Sekunde und damit auch die Anzahl seiner Nutzer, die Ihre eigenen Webseiten erstellen oder erstellen lassen und ganz unterschiedliche Intentionen damit verfolgen. Im Sinne des Marketings im Rahmen einer Werbekampagne lässt sich das Ganze etwas besser konkretisieren:

„Eine Landing Page ist eine Seite, auf die Nutzer über einen Link, der im Rahmen einer Kampagne geteilt wurde, gelangt und die darauf abzielt, einen konkreten Inhalt zum/zur beworbenen Produkt

TL;DR:

  • der Nutzer kommt über einen externen Link
  • es wird ein bestimmter, spezifischer Inhalt angeboten
  • Ziele können sein: Kauf, Leadgewinnung, Informierung, Weiterleitung

Der Unterschied zur Homepage

Wir haben ja bereits geklärt, dass eine Landing Page ein konkretes Ziel verfolgt und einen bestimmten Inhalt anbietet. Eine Homepage dagegen verfolgt das Ziel, dass der Nutzer sich selber durch die Seiten navigiert und dort eine der Call to Actions wahrnimmt.

Normalerweise dienen Homepages oft einfach zur Informationsdarbietung und weniger zur aktiven Werbung oder dem Verkauf. (Natürlich gibt es für alles Ausnahmen! 😉 )

Eine Landing Page ist im übrigen auch keine interne Seite einer Website und sollte auch nicht über das herkömmliche Navigationssystem der Seite zu erreichen sein.

Generell zeichnet sich eine Landing Page durch recht wenig Navigationsmöglichkeiten aus. Der Grund ist ganz einfach. Der Nutzer wurde bewusst auf die Landing Page geführt und die Inhalte sind auf ihn ausgelegt. Sie wollen also vermeiden, dass der Nutzer sich von Ihrer Landing Page herunter navigieren kann.

Drei Stühle einer steht abseits von den anderen beiden, Symbol für Abgrenzung, die eigene Nische zu finden

Warum Sie eine Landing Page nutzen sollten

Die Funktionen oder Nutzen einer Landing Page lassen sich recht einfach erklären:

Drei einfache Regeln

  1. Keine falschen Versprechungen
    Kommunizieren Sie Ihren Besuchern exakt, was Sie ihnen anbieten. Finden Sie nicht genau das, was Sie beworben haben, sinkt die Chance auf eine erfolgreiche Conversion sofort.
  2. Ihre Reason Why
    Zeigen Sie Ihren Besuchern, warum sie genau Ihr Angebot haben müssen. Entweder durch viele gute Argumente oder durch die in der Wirtschaft auch beliebte Ausnutzung der Verlustaversion (Menschen verhalten sich in Entscheidungssituationen irrational, wenn Unsicherheiten eine Rolle spielen).
  3. An die Hand nehmen
    Sagen Sie Ihren Besuchern, was Sie dafür tun müssen. Nehmen Sie sie an die Hand und machen es Ihnen so einfach und intuitiv wie nur möglich. (Hier spielt auch wieder die User Experience eine Rolle.)

Der Aufbau einer Landing Page

Eine Landingpage besteht oft aus den gleichen elementaren Bestandteilen und variiert in diesen nur selten. Diese sind folgende:

A/B Tests

Wenn Sie nun in Erwägung ziehen, eine Landing Page zu erstellen, möchten wir Sie nun auf das Prinzip der A/B Tests aufmerksam machen. Dabei handelt es sich um das gleichzeitige experimentieren zwischen zwei oder mehr Versionen einer Seite, um zu sehen, welche die besten Ergebnisse liefert oder Leads konvertiert.

Bei diesen Vorgängen können Sie verschiedenste Kennzahlen zu Rate ziehen (z.B. Absprungraten, Conversion-Rate, Aufenthaltsdauer, etc.). So können Sie erkennen, wie gut eine Version gegenüber einer anderen performt und so an einer optimalen Version arbeiten.

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